“Hingabe” führt zur wahren inneren Sicherheit
Eines meiner eigenen Fokusthemen ist immer wieder, Sicherheit in mir zu finden. Und zwar durch Hingabe und Vertrauen in mich selbst. Nicht im Außen.
Das „Hingeben“ hat auch etwas mit Selbstführung zu tun. Wir können uns nämlich auch ganz bewusst entscheiden, uns an gewissen Punkten nicht selbst zu führen, sondern einfach mal los zu lassen.
Wie viele von Euch gelesen haben: Unser Kater ist am Wochenende gestorben. Nach 19 Jahren also ein Familienmitglied.
Bei so einem entscheidenden Ereignis fühle ich mittlerweile genau hin. Das habe ich früher nicht gemacht. Ich hatte schon – wie wir alle – andere familiäre Trauerfälle. In den 30ern habe ich mir nicht erlaubt, nach Innen zu schauen. Der Autopilot springt an und bringt einen zum Funktionieren. Die Ablenkung scheint einem zu helfen.
Aber nur kurzfristig.
Es ist wirklich wichtig, seine Seele und seinen Körper zu beobachten und diesen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken. In den vergangenen Tagen spürte ich, wie meine Energie sank, mit Abschied und Trauer beschäftigt ist. Ich bin sowas von im JETZT und gebe anderen Dingen für eine gewisse Zeit keinen Raum. Das kommt schon wieder von selbst (sieht man ja jetzt, ich schreibe schon wieder, mache Meetings).
Ich gebe mich meinen inneren Bedürfnissen hin.
Und soll ich Euch etwas verraten: ich fühle mich sicher.
Was ich noch gelernt habe: Wenn man auf sich achtet und seine Bedürfnisse berücksichtigt, dann wächst die Resilienz.